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Reinigungsroboter für Gewerbe: Scheuersaugmaschinen, Kehrmaschinen und Sauger

Wie autonome Bodenreinigungsroboter ein Gebäude kartieren und jeden Quadratmeter abdecken, welche Haupttypen es gibt und worauf Sie bei Laufzeit, Tanks, Ladestation und Wartung achten sollten.

Reinigen ist repetitiv, findet oft nachts statt und umfasst große Flächen: ideal für Roboter. Gewerbliche Reinigungsroboter arbeiten in Büros, Einkaufszentren, Flughäfen, Krankenhäusern, Hotels und Lagerhallen, meist zusammen mit einem Reinigungsteam, das die Detailarbeit übernimmt.

Die wichtigsten Typen

  • Scheuersaugmaschinen: bringen Wasser und Reinigungsmittel aus, schrubben mit Bürsten oder Pads und saugen das Schmutzwasser mit einer Sauglippe wieder auf. Für Hartböden auf großen Flächen.
  • Kehrmaschinen: nehmen Staub und Schmutz von Hartböden auf, auch im Freien oder in Parkhäusern.
  • Sauger: für Teppiche und Hartböden in Büros und Hotels; deutlich größer und robuster als Saugroboter für zu Hause.
  • Multifunktionsroboter: vereinen Scheuern, Kehren, Saugen und Staubwischen in einer Maschine.

Wie sie eine Fläche abdecken

Wie bei anderen mobilen Robotern wird das Gebäude einmal kartiert. Anschließend markiert das Personal die zu reinigenden Zonen, zu meidende Bereiche und die Ladestation. Der Roboter plant eine Abdeckungsbahn: Viele Roboter reinigen zuerst entlang der Ränder und füllen dann die freie Fläche Bahn für Bahn mit leichter Überlappung. Andere wiederholen einfach eine Route, die ein Bediener eingelernt hat.

Zwei Raumgrundrisse mit einer Säule in der Mitte. Links: ein gestrichelter Weg entlang der Wände und um die Säule herum. Rechts: ein Zickzackweg aus parallelen Bahnen, der den Raum ausfüllt.
Viele Reinigungsroboter fahren zuerst an Wänden und Hindernissen entlang und decken dann die freie Fläche in überlappenden parallelen Bahnen ab. (DroidBazaar, CC BY 4.0 (öffnet in neuem Tab))

Sensoren wie LiDAR, Kameras und Stoßfänger erkennen Menschen, Möbel und Absturzkanten wie Treppen, und der Roboter plant um neue Hindernisse herum. Anschließend meldet er, was er gereinigt hat, oft mit einer Karte der abgedeckten Fläche.

Worauf Sie achten sollten

  • Flächenleistung: die pro Stunde gereinigte Fläche unter den Bedingungen des Herstellers und ob darin Ränder und Hindernisse enthalten sind.
  • Laufzeit und Laden: ob eine Akkuladung für Ihre Fläche reicht und wie lange das Nachladen dauert.
  • Tanks und Behälter: größere Frisch- und Schmutzwassertanks bedeuten weniger Unterbrechungen. Manche Service-Stationen füllen automatisch Wasser nach, entleeren den Schmutzwassertank oder leeren den Staubbehälter, sodass der Roboter länger ohne menschliches Zutun reinigen kann.
  • Aufzüge und Türen: erforderlich, wenn der Roboter selbstständig mehrere Etagen reinigen soll.
  • Geräuschpegel: wichtig bei der Tagesreinigung in genutzten Gebäuden.
  • Bodenarten: Teppiche, Fliesen mit tiefen Fugen, Rampen und Schwellen.
  • Berichte und Flottensoftware: Gebäudeverwalter verlangen oft einen Reinigungsnachweis.

Wartung

Bürsten, Pads, Sauglippen, Filter und Wassertanks müssen regelmäßig gereinigt und ersetzt werden. Planen Sie Verbrauchsmaterial ins Budget ein und fragen Sie, wie einfach es sich wechseln lässt und wo man es kauft. Halten Sie auch die Sensoren des Roboters sauber: Verschmutzte Linsen verursachen Navigationsfehler.

Sehen Sie sich Reinigungsroboter an, finden Sie Serviceunternehmen oder lesen Sie mehr über die Wartung von Robotern.

Weiterführende Literatur

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