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Roboter für Restaurants und Hotels: Was sie leisten und was Sie vor dem Kauf prüfen sollten

Wie Lieferroboter für Restaurants, Hotels und Pflegeheime funktionieren, welche Räume sich für sie eignen und welche technischen Daten und praktischen Punkte darüber entscheiden, ob sich einer lohnt.

Lieferroboter sind in Restaurants, Hotels, Krankenhäusern und Pflegeheimen zu einem vertrauten Anblick geworden. Sie ersetzen kein Personal; sie übernehmen die Laufwege, damit die Mitarbeitenden mehr Zeit für die Gäste haben.

Was sie tun

  • Speisen servieren: Teller auf mehreren Tabletts von der Küchenausgabe zum Tisch bringen.
  • Abräumen: schmutziges Geschirr zurück in die Küche bringen.
  • Lieferungen im Hotel: Handtücher, Pflegeartikel oder Essensbestellungen aufs Zimmer bringen, meist in einem geschlossenen Fach, und den Gast bei der Ankunft anrufen.
  • Begrüßen und begleiten: Gäste zu ihrem Tisch führen oder Speisekarten und Aktionen auf einem Bildschirm zeigen.
Grundriss eines Restaurants mit Küche, sechs Tischen, einer Ladestation und einer gestrichelten Route von der Küche zu Tisch 4, dazu eine nummerierte Liste der Schritte einer Lieferfahrt.
Ein Lieferroboter pendelt entlang seiner Karte zwischen Küchenausgabe und Tischen und kehrt dann zum Laden an seine Ladestation zurück. (DroidBazaar, CC BY 4.0 (öffnet in neuem Tab))

Wie sie ihren Weg finden

Es sind kleine autonome mobile Roboter. Bei der Installation fährt ein Techniker den Roboter durch die Räume, um eine Karte zu erstellen, und markiert Tische, Küchenausgabe und Ladestation. Je nach Modell lokalisiert sich der Roboter danach mit LiDAR, Kameras oder kleinen Markern an der Decke. Er wird langsamer und hält bei Menschen und Hindernissen an; er greift und hebt nichts, daher beladen und entladen Gäste oder Personal die Tabletts.

In Hotels müssen Roboter, die zwischen Etagen unterwegs sind, Aufzüge rufen und benutzen können; dafür ist eine Aufzugsschnittstelle nötig, die zusammen mit der Aufzugsfirma des Gebäudes installiert wird. Auch automatische Türen und Schranken müssen unter Umständen eingebunden werden.

Eignen sich Ihre Räume?

  • Gänge: Der Roboter braucht freie Durchgänge, die etwas breiter sind als er selbst. Sehr enge Grundrisse, volle Bars und oft umgestellte Möbel schmälern seinen Nutzen.
  • Böden: Glatte, ebene Böden sind ideal. Stufen, steile Rampen, dicke Teppiche und hohe Schwellen können ihn aufhalten; prüfen Sie die Grenzwerte des Herstellers.
  • WLAN: Die meisten Roboter nutzen das lokale Netzwerk für Tablets, Pager, Flottenmanagement und Updates.
  • Laufwege: Der Roboter lohnt sich dort, wo das Personal viele Male am Tag lange Strecken läuft, etwa in großen Speisesälen, auf Terrassen oder in Bankettsälen.

Technische Daten im Vergleich

  • Nutzlast sowie Anzahl und Größe der Tabletts. Unsere Seiten nennen die Angaben des Herstellers mit Quelle, zum Beispiel für BellaBot, Servi Plus oder DinerBot T9.
  • Laufzeit und Laden: ob eine Akkuladung für einen ganzen Service reicht und ob sich der Akku wechseln lässt.
  • Geschwindigkeit: meist etwa langsames Schritttempo; in der Praxis bremsen den Roboter der Platz und die Menschen um ihn herum.
  • Navigation: LiDAR, Kameras oder Marker, und wie gut er mit Glas, Spiegeln und Sonnenlicht zurechtkommt.
  • Integrationen: Pager, Kassensysteme, Aufzüge, Türen und Flottensoftware.

Kauf, Miete und Support

Viele Anbieter haben Miet- oder Abomodelle inklusive Wartung, was die Anfangskosten und das Risiko senkt. Wofür Sie sich auch entscheiden: Fragen Sie, wer den Roboter installiert und kartiert, wie schnell ein Techniker vor Ort sein kann und ob Ersatzakkus und Ersatzteile lokal verfügbar sind.

Vergleichen Sie Lieferroboter und Roboter für Gastronomie und Hotellerie, finden Sie Händler vor Ort oder lesen Sie, wie mobile Roboter navigieren.

Weiterführende Literatur

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